Historischer Impuls:
Der 21. Mai ist der Welttag der kulturellen Vielfalt - genauer gesagt der „Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung“. Welttage sollen die Menschen an bestimmte Themen des Lebens erinnern. Jeder Mensch ist auch Kind seiner Kultur. Dieser Welttag will das Bewusstsein für kulturelle Vielfalt stärken. Kultur hat viele Möglichkeiten, sich auszudrücken. Der Tag möchte auf diese Vielfalt aufmerksam und neugierig machen. Mögen die Menschen der unterschiedlichen Kulturen der Welt offen sein für die Unterschiedlichkeit und sich für einen Dialog der Kulturen engagieren.
Beispiel für ein Priming:
„Merhaba (arabisch) - Huan Ying (chinesisch) – Aloha (hawaiian) - Shalom (hebräisch) – Dobrze Dzien (polnisch) - Bienvenida (spanisch) – Välkommen (schwedisch) - Gruetzi (Schweiz) oder einfach Herzlich Willkommen!
Heute – also am 21.5. - ist der Welttag der kulturellen Vielfalt. Die UNESCO hat diesen Welttag ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für kulturelle Vielfalt zu stärken.
Ich finde diesen Welttag eine schöne Erinnerung. Möge es uns gelingen, die kulturelle Vielfalt zu würdigen – nicht nur heute - sondern immer wieder in der gesamten Welt - in unserem eigenen Land - in der Region, in der Sie leben - in ihrem Unternehmen und ihren Abteilungen – mit den Menschen, mit denen Sie zusammenarbeiten und leben – und nicht zuletzt mit den Menschen, die heute hier versammelt sind.
Die Kultur ist das Innere einer Gemeinschaft – mit ihrer eigenen Sprache, eigener Wahrnehmung und ihrem eigenen Denken. Kultur ist die Quelle, aus der wir kommen und Kultur ist das, was wir gemeinsam kreieren.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen für diese Veranstaltung eine Kultur der offenen Kommunikation, eine Kultur des freudvollen Lernens, eine Kultur des Miteinander und eine Kultur des kreativen Austausches." (...)
Historischer Impuls:
Am 14.Mai 1997 wurde die Star-Allianz gegründet. Die „Star-Allianz“ ist das erste Bündnis mehrerer Fluglinien mit dem Ziel der Effizienzsteigerung. Der Zusammenschluss setzte Synergien frei u.a. im Bereich Kostenersparnis, Angebote für Vielflieger, Streckenrechte, Nutzung von Terminals und Qualitätsstandards.
Für die Gründungszeremonie haben die beteiligten Fluggesellschaften in Frankfurt/Main ihre Flugzeuge gemeinsam zu einem fünfzackigen Stern formiert – das Symbol für die Star-Allianz.
Beispiel für ein Priming:
„Guten Morgen. Wenn Menschen zusammen kommen, kann ein kreatives Feld entstehen, dass sich gemeinsam bereichert. Kann – es ist kein festes Gesetz. Viele Faktoren beeinflussen synergetische Effekte – eine vertrauensvolle Stimmung, eine offene Atmosphäre – eine Bereitschaft, den anderen wahrzunehmen und zuzuhören. Auch die Fähigkeit, mal die Perspektive zu wechseln und natürlich Offenheit und Transparenz. Natürlich ist eine gemeinsame Zielausrichtung wichtig. Es wäre schön, wenn wir alle diese Qualitäten heute gemeinsam erleben, um unseren Kunden bestmögliche und effektive Lösungen zu bieten.
Genau heute vor 15 Jahren haben sich mehrere Fluglinien zusammengeschlossen, um sich gegenseitig zu fördern. Eine Allianz der Stars war geboren: Die Star-Allianz. Dieses Bündnis setzt Synergien frei, die für Kunden viele sichtbare Vorteile bringt. Heute können Sie als Flugreisender zahlreiche Vorteile genießen, wie z.B. den schnelleren Transfer, die Vielflieger-Programme und angenehme Aufenthalte in den Lounges-Netzwerken.
Lassen Sie uns heute auch ein kreatives Bündnis sein, dass Kunden-Service und Qualität in den Mittelpunkt unserer Überlegungen stellt."
Historischer Impuls:
Der 7.5.1711 ist das Geburtsdatum von David Hume – einem berühmten schottischen Philosophen und Ökonom. Hume entwickelte in seiner Philosophie Grundannahmen, die Anleitungen und Inspirationen zum Handeln sein können.
In seinen Abhandlungen über die Menschliche Natur kommt er zu dem Schluss, dass menschliches Wissen von Gewohnheit bestimmt werde.
"Gewohnheit ist der große Führer im Menschenleben.“
Oftmals sind selbstverständliche Sichtweisen bloße Behauptungen aus Gewohnheit. Hume regt an, seine eigene Wahrnehmung für Inner- und Zwischenmenschliches sehr genau zu erforschen, anstatt voreilig davon auszugehen, dass die Dinge so sind, wie sie jedem zu sein scheinen.
Denn: „Die Gewohnheit stumpft uns gegen das Gute wie das Böse ab und nivelliert alle Dinge.“
Beispiel für ein Priming:
Herzlich Willkommen. Heute können wir uns den Raum nehmen, um außerhalb des Alltagsgeschäftes die Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten einer optimalen Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. Wenn man wie wir seit so vielen Jahren zusammenarbeitet, können sich mit der Zeit Gewohnheiten einschleichen, auf die wir selbst nicht mehr sensibilisiert sind. Was können wir achtsam erforschen, optimieren und für unser tägliches Geschäft mit frischem Geist erfüllen?
David Hume hat einmal gesagt: „Gewohnheit ist der große Führer im Menschenleben“. Jeder von Ihnen kennt die Macht der Gewohnheit aus dem eigenen Leben. Scheinbar beeinflussen wir erst unsere Gewohnheiten, bevor die Gewohnheiten uns beeinflussen.
Lassen Sie uns den heutigen Tag dazu nutzen um genauer hinzuschauen, welche Gewohnheiten einen positiven Einfluss und welche keinen positiven Einfluss auf unser Miteinander haben. So können wir zielgerichtet unseren Erfolg weiterentfalten. Dies erfordert von uns allen Offenheit, Ehrlichkeit und den Mut, auch sein eigenes Verhalten kritisch zu betrachten. (...)
Historischer Impuls:
Am 30. April 1993 wurde das World Wide Web zur Nutzung freigegeben. Vor nicht ganz 20 Jahren. Der Physiker Tim Berners-Lee folgte seiner Vision von einem einfachen Weg, um über Computer auf globaler Ebene zu kommunizieren. 1994 gründete Berners-Lee das World Wide Web Consortium (W3C) am Massachusetts Institute of Technology. Wichtig war, dass er seine Ideen und technischen Umsetzungen nicht patentierte, sondern frei weitergab. Nur so wurde eine weltweite Verbreitung möglich.
Das WWW vereinfachte den Weg ins Internet und machte die Nutzung erst möglich. Die erste Adresse weltweit war: http://info.cern.ch/. Diese erste Web-Site existiert auch heute noch.
Das WWW – kurz Web – ist aus dem täglichen Leben gar nicht mehr wegzudenken. Kein anderes Medium hat innerhalb solch kurzer Zeit so weite Verbreitung in den Alltag vieler Menschen gefunden und die Welt und menschliches Verhalten so nachhaltig verändert. Heute wird es von vielen Menschen ganz selbstverständlich im Alltag genutzt, sei es zum Online-Einkauf oder zur Recherche. Rund 1,5 Milliarden Menschen weltweit nutzen das World Wide Web – Tendenz steigend.
Beispiel für ein Priming:
„Herzlich willkommen zum heutigen Erfahrungs-und Ideen-Austausch. Wir haben drei Stunden Zeit, um uns gegenseitig zu inspirieren. Wenn heute Abend jeder etwas mit hineingibt, ist die Chance groß, dass jeder etwas mitnimmt. Ich weiß, dass viel Erfahrungswissen hier im Raum versammelt ist und ich würde mich freuen, wenn wir hier in einer offenen Atmosphäre Ideen gemeinsam weiterdenken und nützliche Erfahrungen austauschen können.
Es ist noch keine 20 Jahre her, als am 30.April das World Wide Web zur Nutzung freigegeben wurde. Das wir heute dieses wunderbare Medium nutzen können, hat auch damit zu tun, dass die Entwickler diese technische Neuerung teilten und für andere Entwickler freigaben.
Ich bin gespannt, welche Ihrer Ideen oder Erfahrungen Sie heute und hier freigeben und damit zur Weiterentwicklung der Qualität in unserem Bereich beitragen. (...)"
Historischer Impuls:
Seit 1994 findet jedes Jahr am 23. April der Tag des deutschen Bieres statt. Warum der 23.April? An diesem Tag im Jahre 1516 verkündete der bayerische Herzog Wilhelm der IV: In Deutschland gebrautes Bier darf nur aus Wasser, Hopfen und Gersten bestehen – das deutsche Reinheitsgebot, nach dem die Biere heute noch hergestellt werden. Na ja, eigentlich ist die Hefe noch dazugekommen. Aber: Keine Geschmacksverstärker, keine Farbstoffe, keine Konservierungsstoffe. Zumindest wird es so kommuniziert. Aber wer steckt schon drin?
Mehr als 5.000 verschiedene Biere sind es, die in Deutschland gebraut werden. Der Bierverbrauch sinkt in den letzten Jahren. Während die Deutschen 1999 noch durchschnittlich 127,5 Liter im Jahre tranken, waren es im Jahr 2007 nur noch 112,5 Liter. Das „Reinheitsgebot“ ändert daran wohl auch nichts.
Beispiel für ein Priming:
„Guten Morgen. Der Tag heute dient dazu, alle Vorannahmen und Überzeugungen zu unserer bisherigen Strategie zu überprüfen. Hoffentlich gelingt es uns, den konstruktiven Kritiker in uns einzuladen, der genauer hinschaut und hinterfragt. Lassen Sie uns unsere bisherige Vorgehensweise auf den Prüfstand stellen und optimieren. Es geht darum, Unrealistisches loszulassen und uns wieder auf Bestleistung zu besinnen. Wirkliche Qualität ist unser Ziel und unser Anliegen.
Ein Frage: Wer von Ihnen trinkt gern mal ein Bier? Wir haben heute einen Grund zum Feiern! Heute ist der Tag des deutschen Bieres. Heute gedenken alle Gerstensäftler jenem Tag im Jahr 1516, als das deutsche Reinheitsgebot erlassen wurde. Obwohl niemand mehr in der Welt nach dem Reinheitsgebot von 1516 braut, ist es in allen Köpfen. Manchmal geben wir auch Mythen weiter oder arbeiten mit Ihnen. Und überprüfen sie nicht. Lassen sie uns heute überprüfen, (...).“