Was sind die
Motivations-Profile?

Die Motivations-Profile beschreiben Muster der Motivation, in der sich die meisten Menschen wiederfinden. Es ist ein praktisches Modell, das sofort in der Alltags-Kommunikation angewandt werden kann.

Grundidee: Wer die individuellen Muster bei sich oder anderen besser versteht und darauf gezielt in einer Situation eingehen kann, kann erfolgreicher kommunizieren und motivieren. 

Die Motivations-Profile sind keine Wunder-Methode, obwohl sie manchmal Wunderbares vollbringen können. Sie sind für Menschen gedacht, die ihre Kommunikation für die Motivation einsetzen müssen und die mehr über die Vielfalt menschlicher Motivation erfahren wollen. 

Es ist ein praktisches Modell, das sofort in der Alltags-Kommunikation angewandt werden kann. In den Weiterbildungen zu den Motivations-Profilen werden das notwendige Wissen vermittelt und die kommunikativen Fähigkeiten trainiert. 

Hintergrund zu den Motivations-Profilen
Die Motivations-Profile haben ihren Ursprung 1923 bei C.G. Jung, der entdeckte, dass Menschen unterschiedliche Präferenzen haben, die Welt wahrzunehmen und zu beurteilen. Sie wurden 1940 weiterentwickelt von Katharine Myers und Isabell Briggs-Myers zu den MBTI und dann 1988 von Leslie Cameron-Bandler, die über 60 Muster beschrieben hat, wie wir unsere Welt erleben und bewerten.

Diese 60 Muster waren zwar ziemlich genau, im Alltag aber viel zu differenziert und aufwendig. Deshalb verdichtete Rodger Bailey  1989 die Metaprogramme auf 14 Muster, und entwarf einfache Fragen, die in der Kommunikation die Muster zu ermitteln erlauben. Dieses Modell nannte er LaB Profile und hinterlegte seine Aussagen mit einer Untersuchung  der prozentualen Verteilung dieser 14 Muster für die Arbeitswelt. Tad James und Shelle Rose Charvet füllten die LaB Muster mit lebendigen Beispielen und schönen Anwendungsideen.

Wir haben die Lab Profile für die Kommunikation nochmals auf die wichtigste Essenz verdichtet und Erkenntnisse aus der neuesten Hirnforschung mit einbezogen. Mit den limbischen Profilen integrieren wir Werte und Regeln und den hormonellen Einfluss auf unsere Wahrnehmung und unsere Entscheidungen für unsere Motivation. 

Mit der Einbeziehung von Bewegungs-Profilen integrieren wir die Körpersprache und deren Nützlichkeit für das Erkennen unbewusster Prozesse. Unbewusste Gesten und Bewegungen geben einen verlässlichen Hinweis auf die weitgehend unbewusste innere Motivation.

Da sich diese neue Zusammenstellung an Profilen mit der Motivation von Menschen beschäftigen, nannten wir sie naheliegend "Motivations-Profile".

Wie funktionieren die Motivations-Profile?

Durch Fragen und das genaue Zuhören, wie ein Mensch antwortet, ist der Anwender der Motivations-Profile in der Lage, Sprachmuster zu erkennen und auf den Denkstil des Gesprächspartners einzugehen. Auf diese Weise kann er seine Fragen und Antworten dem Denkprozess des Anderen anpassen und diesem in seiner eigenen Struktur begegnen.

Der Vorteil zu anderen Analysen besteht darin, dass die Motivations-Profile

1. der Komplexität des Menschen gerecht werden, indem sie darauf hinweisen, dass für verschiedene Kontexte unterschiedliche Muster gelten können. (Manche Menschen denken und handeln in Arbeitssituationen anders als im Urlaub)

2. nicht an eine standardisierte Auswertung per Fragebogen gebunden sind, sondern jeder kann in einem normalen Gespräch die Fragen stellen und durch bloßes Zuhören und Decodieren des Gehörten seine Schlüsse ziehen. Also wirklich alltagstauglichfür die Kommunikation.

Einen aktuellen Artikel zu den Motivations-Profilen, erschienen in Training aktuell (01/2011), finden Sie hier.

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