Übung 3 
Welche inneren Zuständen helfen Dir, Dein Ziel zu erreichen? "Innere Zustände" meint all das, was in Dir geschieht. Dazu gehören nicht nur Deine Gefühle, Deine Gedanken und was Du Dir innerlich sagst, sondern auch Deine inneren Bilder.

Zustands-Management
Sicherlich hast Du positive innere Zustände in vielen Situationen, in denen es Dir gut ging, bewußt oder unbewußt in Dir hergestellt.
Manchmal hast Du vielleicht Deine Umwelt dazu genutzt, in Dir ein angenehmes Gefühl auszulösen. So kann es sein, daß es Dir im Urlaub besonders leichtfällt, einen angenehmen inneren Zustand zu erleben und Dich z.B. zu entspannen. Wenn Du z.B. Deine Freunde siehst oder wenn Du Deinen Hobbies nachgehst. Vielleicht ist es auch eine ganz bestimmte Art von Musik, die Dich in angenehme Stimmung versetzen kann. Vielleicht reichen für Dich auch die Erinnerungen an angenehme Erlebnisse aus, um Dich jetzt in eine positive Stimmung zu bringen.
Es gibt so viele unterschiedliche kleine und große Dinge im Leben, die Dich erfreuen und glücklich machen können.
So vielleicht ein Spaziergang durch den Wald
oder das Lachen von Kindern
oder Dein Lieblingslied hören
oder eine zärtliche Umarmung
oder ...
Aufgabe1: Schreibe in der Zeit von 2 Wochen ein "Momente des Glücks-Buch"
Das "Momente des Glücks-Buch" kann Dich an einige dieser Momente erinnern, wenn Du sie brauchst. Manchmal ist es ganz hilfreich, so ein Buch für "schwarze" Stunden zu haben. Damit Du siehst, wie viele Möglichkeiten Du bereits hast, schreibe jetzt für Dich auf, was Dich in einen ressourcevollen Zustand bringt und wobei Du Dich gut fühlst.
Aufgabe 2: Experimentiere mit der positiven Veränderung Deiner Zustände
Nutze die nächsten 4 Wochen, um Deine Zustände positiv zu beeinflussen. Dazu kannst Du Deine Atmung, Deine Körperhaltung, Deine Gedanken verändern.
Wenn Du aufgeregt bist und schnell atmest - dann atme dreimal langsam.
Wenn Du Dich gestreßt fühlst und Dein Körper angespannt ist - dann lockere Deine Arme, massiere Deinen Nacken und verändere Deine Körperhaltung.
Wenn Dich ein Gedanke ärgert, dann nimm wahr, wie sich dieser Gedanke in Dir zeigt (als Bild, Ton, Gefühl) und verändere dann die Eigenschaft (z.B. bei Bildern und Vorstellungen laß es kleiner werden, weiter weg und aus einer anderen Richtung kommen). Du bist der Regisseur oder die Regiseurin Deiner inneren Bilder und Töne.
Schaffe für Dich kleine alltagstaugliche Rituale, wie Du Streß loslassen (z.B. auf Blatt Papier schreiben und mit einem Schwung in den Papierkorb) und Angenehmes begrüßen kannst (z.B. Musikstück hören, Hände waschen).
Nimm dir 4 Wochen Zeit, um festzustellen, daß Du eine Menge tun kannst, um gewünschte Zustände in Dir herzustellen. Nicht immer - aber immer öfter.